VMC Jigköpfe

Jigköpfe

Wer mit Gummifischen oder Twistern angeln will, braucht in der Regel auch Jigköpfe. In der Vergangenheit war es schwierig, vernünftige Jigköpfe zu kaufen. Das hat sich aufgrund der Bemühungen einiger Angler geändert. Mittlerweile hat der Handel erkannt, dass es nicht ausreicht nur unterschiedliche Gewichte anzubieten, sondern eben auch mehrere Hakengrößen mit jeweils unterschiedlichen Gewichten und Formen, weil es eben einen Unterschied macht, ob ich mit einen Gummifisch in einem flachen Tümpel fische oder in einem tiefen Fluss mit massig Strömung wie z.B. dem Rhein. In dem einen braucht es halt einen Haken mit 4 Gramm, im anderen denselben Haken mit 30 Gramm. Bisher gab es nur kleine Jighaken mit kleinen Bleiköpfen und große mit großen. Das ist jetzt wie gesagt vorbei und das ist auch gut so. Ich biete ungefähr 100 verschiedene Barbarians an. Dazu kommt dann noch die VMC Aberdeen-Form, die etwas billiger ist. Und ständig kommen neue hinzu...

Umso mehr wundere ich mich, wenn ich in manchen Katalogen nur eine Gewichtsangabe finde, aber keine Angabe der Hakengröße! Für mich ein klarer Fall von verschlafener Entwicklung. Außerdem weiß man bei diesen Haken auch meistens nicht, welche Haken verwendet worden sind. In Deutschland hat sich als klarer Favorit der VMC Barbarian Jighaken herauskristallisiert. Ob nun als Standard oder als Fast Grip ist egal, der Haken ist einfach gut. Er hält den Gummifisch gut und was noch wichtiger ist: Er hält den Fisch. Natürlich gibt es auch andere gute Jighaken auf dem Markt wie z.B: Gamakatsu, Eagle Claw, Mustad und noch ein paar. Aber lassen Sie lieber die Finger von Haken, deren Herkunft sie nicht kennen. Es kann sein, dass Sie den Fisch Ihres Lebens verlieren, weil der Haken aus „Blumendraht“ war.

Zu den einzelnen Formen der Jigköpfe gibt es auch einiges zu schreiben. Hier kommt es in erster Linie auf den Schwerpunkt des Hakens und damit der ganzen Montage an. Dass einzelne Formen unterschiedlich angeströmt werden, kann man wohl vernachlässigen, die die Trefferfläche für das anströmende Wasser recht gering ist.

Ich biete vier unterschiedliche Formen an Rundkopf, Eriekopf, Bananakopf und Horizontalkopf (Grounddigger)

Der Rundkopf ist die Standardform und man kann mit ihm eigentlich überall gut angeln.

Der Eriekopf ist eine Spezialform, die speziell in der Strömung Vorteile bringen soll (ich bin da skeptisch und denke es kommt mehr auf das Gewicht an). Aber der große Vorteil, den diese Form bringt, ist die, dass der Gummifisch ziemlich den Hintern in die Luft hält, wenn er am Grund liegt. Raubfische können ihn so (hoffentlich) leichter einsaugen. Ich hab es selbst noch nicht probiert, deshalb weiß ich nicht, wie schwer oder leicht sich die eine oder andere Form einsaugen lässt. Auf jeden Fall ist ein auf dem Kopf stehender Gummifisch wohl besser zu sehen als einer, der am Grund liegt.

Der Bananakopf verlagert den Schwerpunkt weit nach hinten. Das lässt den Gummifisch leicht aufsteigen, wenn man in beschleunigt.

Das ist insbesondere in Gewässern wichtig, wo man einen flachen Zug ausübt, vom Ufer aus bei weiten Würfen und / oder in flachem Wasser. Man kriegt den Gummifisch mit gleicher Geschwindigkeit besser vom Grund weg bzw. kann bei gleicher Hüpfhöhe langsamer fischen.

Der Horizontalkopf oder Grounddigger ist eine Sonderform für das eher unklassische Gummifischangeln. Man kann mit ihm nämlich ganz gut schleppen. Die lange Nase des Jigkopfes wirkt wie eine kleine Tauchschaufel und man erreicht mit weniger Gewicht größere Tiefen. Lässt man den Shad zum Grund sinken, gräbt sich die Tauchschaufel beim nächsten Zug etwas ein und erzeugt ein sehr verlockendes Schlammwölkchen.

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