Turus Ukko

Turus Ukko

Was muss man über diesen Köder eigentlich noch schreiben?

Jorma Turunen ("Mr. Ukko") aus Finnland war mal Friseur. Außerdem war er Angler und Kunstschnitzer.

Eines Tages begann er, seine Köder selbst zu schnitzen, weil ihm, getreu dem Motto „Große Köder = große Fische“, keine andere Wahl blieb, denn es gab keine entsprechenden Wobbler.

Seine Wobbler begannen ihren Siegeszug auf den Ålandinseln. Wurde er auch zunächst noch wegen seiner Wobblermonster von 30 oder 40 cm Länge belächelt, fing er doch mehr kapitale Hechte, als andere jemals an den Haken bekamen. Seine Erfolge sprachen sich herum und die Produktion begann.

Zunächst wurden alle Wobbler in Handarbeit gefertigt. Als die Nachfrage seine begrenzten Handschnitzmöglichkeiten überstieg, verkaufte er sein Know How und sein kleines Unternehmen 1993 an einen Bekannten, der es weiter führte. Die Form wurde aus produktionstechnischen Gründen etwas abgewandelt und der Turus Ukko, so wie wir ihn kennen, war geboren.

Im August 2003 wurde die Produktion dieses fantastischen Köders leider aus Rentabilitätsgründen eingestellt.

2004 begann Odyssey Lures damit, Turus Ukkos in Amerika zu produzieren. Diese Ukkos wurden von Cebbra nach Deutschland importiert und es gibt seit einiger Zeit wieder Turus Ukkos in Deutschalnd zu kaufen.

Gleichzeitig bemühte sich Think Big (wohl unter Beteiligung eines bekannten Raubfischanglers, der mal an Think Big beteiligt war), die Produktion in Finnland wieder aufzunehmen. Das unmögliche gelang, man fand einen ehemaligen Turus-Ukko-Beschäftigten und baute die Produktion wieder auf.

Die Frage, welcher Turus Ukko nun der “ECHTE” ist, kann ich zumindest nicht beantworten. Es gibt Stimmen, die behaupten, sie hätten nun die echten, weil sie aus Finnland kommen. Ich weiß nicht, ob das ausreicht. Ein echter Turus Ukko ist eigentlich nur einer von Jorma Turunen. Und von dem gibt es keine mehr.

Ich habe mich dazu entschieden, mein Angebot auf die finnischen Ukkos umzustellen, weil sie nur etwa halb so teuer sind wie die amerikanischen.

Eines ist jedoch immer gleich geblieben: Die Versogungslage war früher schlecht, sie ist bei den amerikanischen Ukkos  schlecht und sie ist es momentan auch noch bei den “neuen Finnen”. Nachschub kommt, wenn überhaupt, nur tröpfchenweise und ich kriege lange nicht so viele Wobbler, wie ich verkaufen könnte. Kommt dann mal eine Hand voll, sind sie entweder schon “versprochen” oder in kurzer Zeit wieder weg. Tut mir leid!

Die nachfolgenden Fotos zeigen jeweils einen 20er Turus Ukko aus Finnland.

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