Kopflampen

Wer schon mal nachts geangelt hat, ganz egal wie, ob mit der Grundrute auf Aal, mit der Spinnrute auf Zander oder mit der Fliegenrute auf Meerforelle kommt um eines nicht herum: Eine zuverlässige Lampe. Als ich mit dem Angeln anfing gab es bestenfalls Taschenlampen, die Batterien nur so fraßen, riesengroß waren und trotzdem kein vernünftiges Licht machten. Außerdem musste man sie immer mit einer Hand festhalten oder ein Kumpel musste leuchten. Schon damals dachte ich mir, warum gibt es keine Lampen wie sie Höhlenforscher oder Bergleute tragen?

Heute gibt es sie. Leistungsstarke und zuverlässige Lampen, die obendrein auch noch leicht und bequem sind. Ich meine die Kopflampen der Marke PETZL. Wenn man mal im Fernsehen einen Beitrag sieht, bei dem im Dunkeln Menschen gerettet werden oder Höhlenforscher unterwegs sind, dann tragen diese Leute oft (fast immer) Kopflampen von PETZL.

Vor einigen Jahren habe auch ich mir eine solche Lampe zugelegt: Eine PETZL DUO. Diese Lampe besitzt zwei Glühbirnen. Eine sparsame Kryptonbirne (12 h Betrieb) und eine Halogenbirne für die Ferne (4,5 h Betrieb). Der Lichtstrahl der Halogenbirne lässt sich fokussieren und der Leuchtwinkel lässt sich verstellen, so dass man auch ohne Verrenkungen den Haken sehen kann, den man gerade vor seinem Bauch anknotet. Die Lampe ist spritzwassergeschützt und wie gesagt absolut zuverlässig. Der leichtgängige Schalter hat eine Sperre gegen Anschalten der Lamppe im Rucksack und wenn wirklich mal eine Glühlampe den geist aufgeben sollte (ist mir noch nicht passiert) und man steht irgendwo in der Walachei schaltet man mit einem Handgriff auf die anderen Birne um und findet den Weg nach Hause. Wenn man eine zweite Lichtquelle dabei hat, kann man auch die Lampe öffnen, eine der zwei Ersatzbirnen einsetzen und weiter geht´s. Die Lampe ist durch die breiten weichen Riemen sehr bequem zu tragen und dadurch, dass die vier Mignonzellen am Hinterkopf angebracht sind, auch sehr gut ausbalanciert.

Seit einiger Zeit gibt es auch immer mehr LED-Kopflampen mit geradezu sensationellen Leuchtzeiten. Außerdem haben diese Lampen den Vorteil, dass sie noch kleiner und leichter sind und die LED´s eine praktisch unbegrenzte Lebensdauer haben. Durchgeschmorte Birnen gibt es also nicht mehr. Auch die Petzl Duo gibt es mittlerweile als LED-Version, bei der die Kryptonbirne durch drei LEDs ersetzt ist. Diesen LED-Satz gibt es auch für alle herkömmlichen Petzl Duo zum Nachrüsten mit 3, 5 oder sogar 8 LEDs (Der 8er ist aber schweineteuer!!).

Die Leuchtkraft reicht zwar nicht an die einer Halogenbirne heran, dafür wiegt z.B. die TIKKA von PETZL gerade mal 70 Gramm und passt in jede Hemdtasche. Sie leuchtet mit drei Mikrozellen bis zu 150!! Stunden lang, wobei sich die Leuchtweite von ca. 10 Meter in den ersten 12 Stunden auf 5 Meter reduziert und dann immer mehr abnimmt.

Wer jetzt glaubt, noch kleiner geht es nicht, der irrt! Die ZIPKA ist fast identisch mit der TIKKA, spart sich aber auch noch das elastische Stirnband, sondern hat einen Aufrollmechanismus ähnlich wie eine Hundeleine...

Ich hatte ja schon geschrieben, dass PETZL mehr und mehr auf LED-Lampen setzt.

Seit einiger Zeit nun gibt es die TIKKA Plus mit 4 LED und einer elektronischen Regelung der Helligkeit. Wer viel Licht braucht, bekommt es, wer eine extrem lange Leuchtdauer braucht, bekommt sie auch. Schließlich kann man die Lampe sogar bis zu 400 Stunden blinken lassen.

Denjenigen, die immer noch nicht genug Licht haben, kann ich die PETZL MYO anbieten. Die MYO ist eine äußerst kompakte Kombination aus Xenon-Halogenlampe und LED-Lampe. Es gibt sie als Myo 3 oder Myo 5, die eine hat drei LED, die andere fünf. Wirklich beeindruckend ist die Helligkeit der kleinen Xenon-Halogenbirne. Leuchtweiten bis zu 100 m sind möglich und im Nahbereich kann man mit aufgefächertem Lichtstrahl wirklich alles erkennen. Für eine lange Leuchtdauer mit etwas weniger Licht gibt es auch hier wieder LED, die bei der Myo 5 elektronisch regelbar sind.

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